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Frauchen hat angefangen, indem sie mir “ganz normales Hundefutter” aus dem Lebensmittelmarkt kaufte. Schmeckte ok. Aber leider fing ich nach einiger Zeit an, mich zu jucken und meine Haut verfärbte sich komisch.
Hmm, Frauchen war irritiert. Sie begann, sich mit der Fertigfutterindustrie zu befassen. Was sie herausfand, fand sie nicht gerade toll. Was für einen Sinn macht es, ein Tier, das von der Natur her sich hauptsächlich von Fleisch, Innereien und Knochen mit ein wenig pflanzlicher Beigabe ernährt, mit Soja, Getreide, Mais oder ähnlichen Futterzusätzen zu ernähren? Wo doch diese Zusätze von Hunden in nur geringstem Maße tatsächlich verwertet werden können? Außerdem sind gerade besagte Bestandteile oft gentechnisch verändert, wie Frauchen feststellen musste...
Außerdem muss man, wenn man die Etiketten der meisten Futterdosen oder auch des Trockenfutters genau anschaut, feststellen, dass hier viele Konservierungsstoffe enthalten sind. Auch wenn sich diese oft unter anderen Begriffen verbergen. Ich will hier nicht genau darauf eingehen, dazu gibt es die verschiedensten anderen Seiten im Internet, die ich jedem Hunde- und auch Katzenhaltern ans Herz legen möchte.
Irgendwie fand mein Frauchen es schon komisch, Hunde mit Getreideprodukten zu füttern, während parallel Kühe lange Jahre mit Tiermehl - also aus Tierkadavern hergestelltem Futtermehl - ernährt wurden.
Irgendwann fand Frauchen ein Trockenfutter, das sie ganz gut fand. Trotzdem informierte sie sich weiter über das BARFen (Details findest du auf den Seiten von Swanie Simon) und bot mir auch rohes Futter an. Zuerst hat es mir üüüüüberhaupt nicht geschmeckt (Frauchen sagt, ich hätte mit “spitzen Zähnen” gefressen. Ist aber Blödsinn. Ich hab halt nunmal spitze Zähne. Kann ich doch auch nichts dafür, oder?)
Mittlerweile habe ich mich prima an das Rohfutter gewöhnt. Eigentlich finde ich es viel leckerer als dieses komische Trockenfutter..... Deshalb hab ich Frauchen gezeigt, dass ich lieber gebarft werden möchte. Hat zwar etwas Geduld gekostet (ich hab glatt 4 Mahlzeiten Trockenfutter ignoriert!), aber irgendwann hat 2bein nachgegeben und mir einen leckeren Hähnchenflügel gegeben. Trockenfutter gibt es jetzt nur noch als Beschäftigung aus dem Futterball.
Ich find’s prima. Frauchen hat zwar ein bisserl mehr Arbeit, aber jetzt weiss sie wenigstens genau, was sie mir zu fressen gibt. Und weil ich ja nicht so große Portionen futtere, kriege ich ganz normales Fleisch aus der Metzgerei - so wie mein Frauchen! Und Frauchen muss keine schweren Dosen mehr transportieren oder Futtersäcke schleppen. Hat doch auch was, oder?
Wie gesagt - das sind unsere persönlichen Empfehlungen. Wenn dein Hund das normale Dosenfutter / Trockenfutter gut verträgt und sich wohl fühlt damit, ok, warum nicht? Jeder muss seine eigene Entscheidung treffen, wie er seinen Hund ernährt.....
Zur normalen Ernährung gehören natürlich auch noch die Besonderheiten. Man nennt sie: Leckerchen!
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