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Es war einmal
Inzwischen ist einige Zeit vergangen. Ich lebe nun schon ein paar Monate hier in Deutschland bei meinem Frauchen. Mein Leben hat sich total verändert. Es ist mir am Anfang nicht leicht gefallen, mich einzugewöhnen. Mir fehlte die Freiheit und Unabhängigkeit.
Obwohl – ich muss sagen, der zweimal täglich gefüllte Futternapf ist auch nicht zu verachten!
Ich habe viele neue Freunde kennengelernt. Die deutschen Hunde sind in der Regel auch nicht anders als die aus meiner Heimat.
Sicherlich habe ich manches Mal Langeweile, während mein Frauchen arbeiten ist. Aber sie entschädigt mich dafür, dass sie abends und am Wochenende immer Zeit für mich hat.
Wir gehen spazieren. Oder wir üben Tricks. Oder wir liegen einfach nebeneinander vor dem Fernseher und schmusen. All das finde ich toll!
Besonders klasse ist es, wenn wir gemeinsam in Urlaub fahren. Es ist schön, über längere Zeit den ganzen Tag (oder doch zumindest fast den ganzen) mit Frauchen zu verbringen.
Nur manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich – tagsüber, wenn ich alleine bin – von meiner Zeit ohne Frauchen träume. Von der Zeit, als Bastardo und ich unabhängig am Strand von Menorca lebten.
Und dann wache ich auf, zwinkere und genieße es, einen gefüllten Futternapf zu haben.
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