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Zur gesunden Ernährung gehören AUCH die sogenannten Leckerchen. Es gibt sie in allen möglichen Variationen im Zooladen.
2beiner müssen beachten, dass auch die Leckerchen Kalorien bedeuten, die Hundi zu sich nimmt. Entsprechend muss die Grundfuttermenge reduziert werden.
Man unterscheidet Leckerchen als “Leckerchen” und Leckerchen zur “Pflege” (z.B. Zahnpflege). Zu ersteren zählt mein 2bein eigentlich unnötige Dinge wie Milk- oder Schokodrops, die zum Großteil aus Zucker und ungesunden Dingen bestehen. Zu letzteren zählt mein 2bein Dinge wie Schweine- oder Rinderohren, Dentastix oder ähnliche Kauartikel, die uns Hunde beschäftigen und zum Kauen animieren. Durch das Kauen wird - so sagt Frauchen -unser Speichelfluss angeregt und die Teile bearbeiten beim Kauen unsere Zähne. Beides hilft, die Zahnsteinbildung zu reduzieren.
Das beste Mittel zum Zähneputzen sind aber immer noch frische, leckere, rohe Knochen. Allerdings muss sich Wuffi erstmal daran gewöhnen, rohe Knochen zu fressen. Man muss also in kleinen Portionen anfangen!
Generell gilt: Futter vom Tisch schmeckt uns Hunden zwar meist sehr gut, aber 2bein sollte genau überlegen, was er/sie uns davon abgibt. Ein wenig weißes Hähnchenfleisch oder ein Reststück vom Schnitzel mag ab und an mal in Ordnung sein. Auch ein paar gekochte Nudeln im Futternapf oder etwas Reis sind ok. Auch gekochtes Gemüse kann unserem Futter beigegeben werden.
Stark gewürzte Dinge, Alkohol sowie gekochte Knochen aller Art sind TABU! Gerade letztere können splittern und zu gefährlichen Verletzungen im Magen-/Darmbereich des Hundes führen!
Meine Lieblingsleckerchen backt mein Frauchen selber! So weiß sie, was genau darin ist. Und ehrlich - so leckere Teilchen kriegst du in keinem Laden! Wenn 2bein diese Teilchen in den Ofen schiebt, dann läuft mir das Wasser in der Schnauze zusammen!
Das folgende Rezept ist nur das Grundrezept. Es kann durch entsprechende Variationen natürlich abgeändert werden.
Wichtig ist: Die Leckerchen kommen “weich” aus der Backröhre. Sie sind in diesem Zustand mangels Konservierungsstoffen verderblich. Haltbar macht man sie entweder durch Trocknen (im Ofen bei kleiner Hitze und öfterem Umdrehen, bis die Teilchen knochentrocken und hart sind) oder dadurch, dass man sie in kleinen Portionen einfriert und nach Bedarf in der Menge auftaut, wie man sie in 1-2 Tagen verbraucht.
Ich empfehle letzteres. Denn weich schmecken die Leckerchen noch VIEL besser als hart getrocknet!
Hier jetzt das Rezept:
Zutaten Grundteig (ca.-Mengen, man kann gerne variieren):
1,5 Tassen Mehl (empfehlenswert: Vollkornmehl) 300 g Innereien* (Rind, Kalb, Huhn, Pute, KEIN SCHWEIN!!!!) 2-3 Eier 1-2 Tassen Wasser
Innereien pürieren, alle Zutaten zu einem zähen Teig verarbeiten. Auf einem Backblech (mit Backpapier ausgelegt) verteilen, der Teig sollte ca. einen dreiviertel Zentimeter dick sein.
Bei 175 Grad (Umluft) oder 200 Grad (Elektro) ca. 20 - 30 Minuten trocknen lassen. Etwa 10 Minuten bei leicht geöffnetem Ofen auskühlen lassen, dann mittels Pizzaroller in passende Stücke schneiden und auskühlen lassen. Entsprechend gewählter Konservierungsmethode in die Gefriertruhe geben oder im Backofen bei ca. 120 Grad über längere Zeit und mit mehrerem Drehen und Wenden endgültig trocknen lassen.
* Innereien: Empfehlenswert ist Leber (bei Rinder- und Kalbsleber vor dem Pürieren alle fasrigen Teile entfernen!). Man kann aber einen Teil gerne durch Hackfleisch oder Herz ersetzen.
Man kann auch einen Teil der Innereien durch Gemüse - z.B. fein geriebene Karotten - oder Käse ersetzen. Experimentiere! Sei kreativ! Ersetze z.B. das Wasser durch Gemüsesaft o.ä.!
Einen Teil des Mehls kann man gerne mit Vollkornhaferflocken ersetzen. Finde ich persönlich besonders lecker!
Um die Leckerchen aufzuwerten, kann man zusätzlich Mineralpulver oder Algenpulver in den Teig geben. Die Zugabe von Vitaminen ist relativ sinnlos, da diese durch das Backen zerstört werden.
Barf-Erfahrungen
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