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8. März 2008:
Ich wusste ja, dass da was in der Luft liegt. Schon die ganze Woche hat 2bein immer wieder mal was gekocht, aber nicht gegessen, sondern das in das Küchenteil gesteckt, das sie Gefriertruhe nennt. Außerdem hat sie das Staubtuch besonders gründlich geschwungen und den Staubsauger, dieses gefährliche brummende Teile, durch die Wohnung gejagt. Ich hab Socke gleich gesagt: “Das sieht nach Besuch aus!”
Tja, und so war das auch. 2bein hatte andere 2beiner mit Hunden zum Essen eingeladen. Und das war also ganz schön aufregend.
Kurz vor 4 hat uns Frauchen ins Auto verfrachtet und wir fuhren in das Gebiet, das “die Au” heißt. Dort mussten wir erstmal warten. Dann kam ein Auto und als das hielt und die Insassen ausstiegen, freute ich mich. Das waren nämlich Tante Sanny, Merlin und Casey, die wir schon kannten und mit denen wir uns prima verstehen.
Dann kam noch ein Auto. Darin saßen ein 2bein und ein Hund (genauer ein Hundemädchen), die wir nicht kannten. Der Hund war größer als ich, aber die hatte Angst vor mir *kicher*. Aber das hat sich schnell gelegt und ich fand die Nora und ihr Frauchen ja auch ganz nett. Socke auch. Nur durfte der nicht ohne Leine, aber die Nora erstmal auch nicht.
Und dann kam noch ein Auto, und da drin saßen zwei gefährlich bellende Hunde. Ich hab aber gleich gehört, dass das Luna und Dixie waren, und die tun nur so, als seien sie gefährlich. Von daher fand ich das eher lustig als beängstigend. Ausgestiegen sind dann auch wirklich Onkel Michel und Tante Carina. Die haben dann etwas rumgekruschtelt und noch das Mini-2bein Daniel mit Kinderwagen aus dem Auto rausgezaubert.
Und dann sind wir alle erstmal Gassi gegangen. Das war nett. Sooo viele nette Hunde, sooooo viele interessante Düfte und so weiter.
Nachdem wir unsere Runde gedreht hatten und Merlin erst mit Nora und später mit Luna getobt hatte, fuhren wir zu uns. Das war ein ziemliches Gewusel mit so vielen Hunden und 2beinern & Zubehör (warum braucht ein Mini-2bein eigentlich soviel Zubehör???) in unserer Wohnung. Aber nett war es doch, denn alle Hunde waren eigentlich sehr freundlich miteinander. Nur die Dixie, die hat ab und an mal gebrummt, wenn sich ein Hund an “ihre” Luna ranmachen wollte. Aber das war nicht böse gemeint!
2bein hat so nach und nach also das 2bein-Futter gemacht und serviert. Und weil alle so viel Hunger hatten von den 2beinern, haben die doch total vergessen, Bilder zu machen, wie sie es doch im Hundeforum versprochen hatten. Erst beim Hauptgericht ist es ihnen eingefallen *hihi*.
Ich verrat euch trotzdem das Menü:
Vorspeise: 4-Farben-Suppe, bestehend aus 3 verschiedenfarbigen Paprika, die getrennt in Gemüsebrühe gekocht werden, püriert und dann jeweils mit Sahne aufgeschäumt werden (mit Salz & Pfeffer abschmecken). So in einen Teller gießen, dass die Farben getrennt bleiben. In die Mitte einen Klacks steif geschlagener Sahne geben, Schnittlauchröllchen zur Deko drauf, nach Wunsch auch etwas Rosenpaprikapulver und grober schwarzer Pfeffer drauf.
Zwischengang: Feldsalat mit Mandarinen & Shrimps, dazu Croutinos. Feldsalat putzen und waschen. Mandarinen aus der Dose abschütten, Saft auffangen. Shrimps aus der Kühlung (z.B. Pazifik-Garnelen) kurz abspülen. Salat-Fix nach Wunsch (Kräuter oder mit Paprika) mit dem Mandarinensaft (statt Wasser) und Öl nach Packungsvorschrift anmachen, zusätzlich Schnittlauch dazugeben. Feldsalat mit den Mandarinen und Shrimps anmachen, anrichten und mit Croutinos (z.B. mit Walsnüssen oder Pistazien) darüber streuen. (Alternative für Nicht-Fischliebhaber: Shrimps mit Schafskäsestücken ersetzen).
Hauptgang: Gulasch mit Spätzle
Rindergulaschstücke halbieren und portionsweise anbraten. Entsprechend der Fleischmenge Gulasch-Fix o.ä. Produkt mit Rotwein statt Wasser (2bein nimmt Amselkeller-Rotwein) anrühren und Fleisch und Soße bei 150 Grad für ca. 3-4 Stunden im Backofen langsam vor sich hin köcheln lassen. Wer ungarische Gulaschpaste besorgen kann und es scharf mag, kann damit abwürzen.
Gulasch eignet sich prima zum Vorbereiten, denn aufgewärmt schmeckt es noch besser!
Spätzle: Pro Person 100 g Mehl, je 100 g Mehl 1 Vollei und 2 EL Wasser. Dazu etwas Salz. Alles mit einem Rührlöffel durchschlagen, bis der Teig Blasen wirft. Er darf nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein. Portionsweise in einen Spätzledrücker geben und im kochenden Salzwasser langsam und in Kreisbewegung ausdrücken, mit dem Rührlöffel umrühren und ziehen lassen. Kommen die Spätzle nach oben, sind sie gar.
Paniermehl in aufgeschäumter Butter anbräunen und über die Spätze geben.
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